Glasfaser- und Koaxialkabel, Leerröhrchen und Micropipes, PoP, MFG, NVt und FTTH: Wenn es um den Breitbandausbau geht, kann man schon einmal ins Grübeln kommen. Dabei klingen die Begriffe und Abkürzungen mysteriöser als sie sind.


Christiane und Adelberd Skowronnek in Pripsleben bei Altentreptow haben extra noch mit dem Aufstellen ihres Weihnachtsbaums gewartet, damit die Techniker Platz haben, um ihnen das ultraschnelle Internet anzuschließen. Jetzt ist es soweit. Die beiden können ab sofort nach Herzenslust durchs Netz surfen, ohne lange warten zu müssen, bis E-Mails verschickt oder Internetseiten aufgebaut sind. Sie gehören zu den ersten Privatkunden im Projektgebiet zwischen Altentreptow und Stavenhagen, bei denen nun die Breitbandanschlüsse freigeschaltet wurden – ein knappes halbes Jahr nach dem allerersten Spatenstich und unter großem Interesse der regionalen Medien.

Das Interesse am Breitbandausbau ist groß - vor allem in ländlichen Regionen, wo viele Menschen schon sehr lange darauf warten, endlich schnelles Internet nutzen zu können. NDR 1 Radio MV hat dem Thema deshalb eine ganze Sendung gewidmet und für sein Forum "Ortszeit regional" einen Reporter auf Recherchetour durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte geschickt. Mit seinem Mikrofon war der Journalist natürlich auch auf den Spuren von Glasnost unterwegs, schließlich ist das Gebiet zwischen Altentreptow und Stavenhagen in dieser Region das erste Gebiet, in dem der Ausbau bereits läuft und in Kürze die ersten Glasfaseranschlüsse frei geschaltet werden.

Das Dörphus in Ritzerow platzt aus allen Nähten. Immer mehr Leute aus den Orten Galenbeck, Ritzerow und Wackerow möchten mehr zum Glasfaserausbau erfahren, der von der 100%igen Neubrandenburger Stadtwerke-Tochter neu-medianet GmbH realisiert wird. „Wir haben hier zwar Internet, aber mehr schlecht als recht“, sagt Bürgermeisterin Dörte Uetrecht. Der Funkmast, der ganz in der Nähe steht und über den via LTE viele der Einwohner ihr Internet beziehen, sei, wie sich gezeigt habe, auf Dauer keine gute Lösung. „Es baut sich nur langsam auf und das Dorf hat eine Senke. Wer dort wohnt, hat dann kaum noch Empfang“, erklärt die Bürgermeisterin.

Unzählige Kilometer Glasfaserkabel werden gerade im Projektgebiet Stavenhagen Land verlegt, damit schnellstes Internet endlich auch in die Dörfer östlich der Reuterstadt einziehen kann. Die hochmodernen Lichtwellenleiter sind natürlich die Lebensader für den Highspeed-Anschluss an die digitale Welt. Aber es braucht dazu viele Helfer, damit dieser Wunsch bald schon Wirklichkeit wird: unsere Kundenberater zum Beispiel. Sie besuchen all die Menschen zwischen Jürgenstorf und Tützpatz, Lindenberg und Gädebehn, die bei neu.sw um einen Termin gebeten haben, um die Gegebenheiten bei sich zu Hause individuell abzuklären. 

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