Ein gelber Briefkasten steht direkt vor dem Haus von Anne-Katrin Altwein in Ivenack. „Hier war früher die Poststation“, erklärt die Künstlerin und zeigt auf das langgestreckte Gebäude. Längst aber ist auch hier das digitale Zeitalter angebrochen, auch wenn auf dem Grundstück der Bildhauerin, auf den allerersten Blick, keine Rolle spielt.

Die Kreisverwaltung Mecklenburgische Seenplatte koordiniert den Breitbandausbau im größten Landkreis der Bundesrepublik. Die von Bund und Land geförderte flächendeckende Versorgung mit Glasfaser und damit Highspeed-Internet soll helfen, auch die ländlichen Regionen am digitalen Fortschritt teilhaben zu lassen. Die für den Breitbandausbau zuständigen Koordinatoren beim Landkreis haben im aktuellen Kreisanzeiger (Ausgabe vom 25. Mai) Argumente für einen Breitbandanschluss zusammengefasst.  

Viele Bürgermeister können es kaum erwarten: „Jahrelang hat sich nichts getan. Ich bin wirklich sehr glücklich, dass es nun endlich losgeht mit dem Breitbandausbau in unserem Gebiet“, sagte Cölpins Bürgermeister Joachim Jünger in Burg Stargard. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hatte in dieser Woche Gemeinde-Chefs und Amtsvertreter zu einer Informationsrunde rund um den Glasfaserausbau im Projektgebiet „östliches Umland von Neubrandenburg“ eingeladen.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat heute einen weiteren Vertrag für den Breitbandausbau abgeschlossen. Landrat Heiko Kärger und der Geschäftsführer der neu-medianet GmbH, Olf Häusler, sowie neu-medianet-Prokurist Sören Schmidt unterzeichneten in Neubrandenburg den Kontrakt für das Breitband-Projektgebiet MSE 24_25 im östlichen Umland der Kreisstadt.

Der Breitbandausbau zwischen Altentreptow und Stavenhagen geht weiter. Die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) versorgen mit ihrer Tochterfirma neu-medianet nach und nach die Gemeinden der Region mit ultraschnellem Internet. Während die Bauarbeiten in Orten wie Pripsleben und Tützpatz bereits abgeschlossen sind, stehen sie unter anderem in Kentzlin, Jürgenstorf und Wildberg noch bevor. Deshalb lädt neu.sw dort in den kommenden Wochen zu Einwohnerversammlungen ein, um über die Erschließung zu informieren.

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